Urlauber in Beilstein?

Fragt man einen Beilsteiner, ob er jemals eine Gruppe Touristen in unserem schönen Örtchen angetroffen hat, dann denkt er wohl an einen Bus Japaner mit Fotoapparat und wird diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten. Fragt man einen Mountainbiker aus der Umgebung, wie er die Singletrails in den Wäldern rund um Beilstein findet, gibt es auch eine klare Antwort: „Hier ist es wie Urlaub machen.“

Meistens wird dieser Sport in den Sommermonaten von April bis Oktober als Gegenstück zum Skifahren ausgeübt. Sämtliche Skigebiete in den Alpen sind aus diesem Grund dabei Ihre Liftanlagen umzurüsten und pistenähnliche Verhältnisse für Mountainbiker mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden (blau, rot, schwarz) zu schaffen. Viele dieser Gebiete bieten zusätzlich Kinderstrecken an, mit dem Ziel Mountainbiken als Familienerlebnis wahrnehmen zu können.

Gehe ich mit Freunden zum Mountainbiken nach Italien sind zwei Dinge ganz wichtig: Erstens möchte ich so schnell wie möglich einen Einblick in die Mountainbikeszene vor Ort bekommen, deswegen buche ich mir ein Bikeshuttle. Um dann Zweitens, für den darauf folgenden Tag eine schöne Mountainbiketour (ohne Bikeshuttle) zu planen, damit ich mit meinen Freunden ausgiebig die Natur genießen kann.

Warum ich in das Bikeshuttle investiert habe? Ganz einfach, weil es die beste Möglichkeit ist, das Mountainbiken nach Beilstein zu bringen.

Die Idee dabei ist meinen Mitfahrern ein Gefühl von Urlaub zu vermitteln und das in Beilstein. Statt Stunden lang im Auto zu sitzen, um die Alpen zu erreichen, liegt Beilstein gleich um die Ecke direkt an der Autobahn zwischen Stuttgart und Heilbronn.  Bei den Shuttlegästen handelt es sich um Frauen und Männer im Alter zwischen 30-65 Jahren. Vom freiberuflichen Handwerker über den Angestellten bei Bosch, Daimler oder Porsche bis hin zum Arzt, Rechtsanwalt oder selbstständigen Unternehmer ist das Publikum bunt gemischt und sorgt automatisch für interessanten Gesprächsstoff und gute Stimmung im Auto. Mir persönlich gibt das alleine so ein unglaublich gutes Gefühl von Leichtigkeit mit dieser Investition in das Auto und den Fahrradhänger den richtigen Schritt gemacht zu haben. Sehr glücklich macht mich, dass alle Shuttlegäste bisher ausnahmslos beteuern: „Hey, das war nicht das letzte Mal – ich komme mit meinen Freunden wieder nach Beilstein.“

Jedoch liegt die Entscheidung, wie sich das Mountainbiken in Beilstein entwickeln soll, jetzt bei der Stadt selbst.

Am meisten interessiert mich dabei, wer dafür und dagegen stimmt. Welchen Lösungsvorschlag Kritiker haben, um Beilstein attraktiver zu gestalten. Was diese Kritiker aktiv für Ihre Idee tun und mit welchen Zahlen sie das Interesse Ihrer Zielgruppe untermauern können.

Aus diesem Grunde möchte ich Euch bitten diesen Post so oft wie möglich bei Facebook zu teilen, in Eure WhatsApp- und Facebook-Fahrradgruppen zu stellen, um damit so viele Befürworter wie nur möglich für diese Sache zu erreichen.

Denn die Statistiken bei Facebook, Google und Co. über erreichte Personen und geteilte Inhalte lügen nicht und werden die Argumente für das Mountainbiken in Beilstein unterstreichen.

DANKE!